Die Zukunft?!

„Wir befinden uns zwar auf einem falschen Gleis, gleichen dieses Manko aber durch erhöhte Geschwindigkeit aus.“

Stichwort: Energiepolitik, CCS, Nutzerverhalten, …

Wahlservice zum aktuellen Thema

Aus aktueller Lage habe ich einmal ein paar Punkte aus unterschiedlichen Wahlprogrammen zusammengetragen. Die Reihenfolge der Parteien hier ist alphabetisch und spiegelt nicht meine persönlichen Vorzüge wieder.

Allgemeine Informationen zur Landtagswahl 2011 findet man auf den Webseiten der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die nachfolge Liste ist nicht vollständig.

Bündnis 90 / Die Grünen

  • Link zur Webseite der Grünen in Baden-Württemberg
  • Link zum Wahlprogramm
  • Link zum Thema Umwelt, Klima&Energie

Zitat aus dem Wahlprogramm der Grünen zur Atompolitik:

„Laufzeitverlängerung ist der falsche Weg. Statt Atommüllberge anzuhäufen, setzen wir auf die drei E: Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energie. Bis 2050 wollen wir für Baden-Württemberg 100 Prozent saubere Energie aus Wasser, Wind und Sonne. Damit schützen wir das Klima und sichern die Stromversorgung. Machen wir Baden-Württemberg zum Spitzenreiter bei grünen Technologien!“

CDU

  • Link zur Webseite der CDU Baden-Württemberg
  • Link zum Wahlprogramm
  • Link zum Thema Umwelt&Energie

Zitat aus dem CDU-Regierungsprogramm Umwelt&Energie zur Atompolitik:

„Vielmehr brauchen wir die Kernenergie als verlässliche, kostengünstige und klimafreundliche Brückentechnologie.“

Die Linke

  • Link zur Webseite der Linkspartei Baden-Württemberg
  • Link zum Wahlprogramm
  • Link zum Thema

Zitat aus dem Landtags-Wahlprogramm der Links-Partei:

“ Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie.“

FDP

  • Link zur Webseite der FDP Baden-Württemberg
  • Link zum Regierungsprogramm 2011-2016
  • Kein Link zum Thema Umwelt

Zitat aus dem FTP-Regierungsprogramm 2011-2016

„In diesem Zusammenhang stehen wir zu der vereinbarten, zeitlich begrenzten Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke, da so eine vermehrte Nutzung fossiler Energieträger und damit eine Gefährdung der nationalen Klimaschutzziele vermieden wird und Sicherheitsrisiken nicht in Nachbarländer transferiert werden.“

Piratenpartei

  • Link zur Webseite der Piratenpartei Baden-Württemberg
  • Link zum Wahlprogramm
  • Link zum Thema Umwelt, Energie und Verbraucherschutz

Zitat aus dem Piratenpartei-Wahlprogramm zur Atompolitik:

„Kein Ausstieg aus dem Ausstieg

Baden-Württemberg spielt als Standort von fünf Kernkraftwerksblöcken in Obrigheim, Philippsburg und Neckarwestheim eine besondere Rolle bei Entscheidungen über die Zukunft der Kernenergie in Deutschland. Wir werden an dem 2002 beschlossenen Atomausstieg festhalten und den Import von Atomstrom reduzieren.

Neben den Gefahren der Kernkraft, der ungeklärten Endlagerfrage und dem immer knapper werdenden Uran wollen wir Piraten den Ausstieg aus der Kernenergie auch deshalb, weil in dieser eng mit dem Staat verbundenen Großindustrie Entscheidungen oft intransparent fallen.

Ein unnötig langes Festhalten an der Kernenergie schadet zudem der Weiterentwicklung der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen. Letztere schafft Arbeitsplätze in mittelständischen Betrieben und im Handwerk und der Export solcher Technologien ist weniger bedenklich als der Export von Kernkraftwerkstechnologie, die auch als Grundlage zum Bau von Kernwaffen dienen kann.“

SPD

  • Link zur Webseite der SPD Baden-Württemberg
  • Link zum Wahlprogramm zur Landtagswahl 2011
  • Link zum Sofortprogramm zur Landtagswahl 2011
  • Link zum Thema Umwelt

Zitat aus dem SPD-Regierungsprogramm 2011-2016

„Wir sind uns mit der großen Mehrheit der Menschen in Baden-Würt- temberg einig: Atomenergie und fossile Energieträger haben keine Zu- kunft. Kernenergie ist nicht sicher, und noch immer weiß niemand wo- hin mit dem Atommüll. Wir halten am Atomausstieg fest und werden auch keinen Neubau von Atomkraftwerken in unserem Land zulassen. Alle AKW sollen bis 2022 abgeschaltet und durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. Für den Strahlenmüll muss der geologisch geeignetste Standpunkt in Deutschland gefunden werden, ohne politisches Ge- schacher und Kompromisse bei der Sicherheit wie im Fall Gorleben. Alle älteren AKW ohne besonderen Schutz gegen Flugzeugabstürze sind schnellstens abzuschalten. Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 werden wir unverzüglich abschalten und stilllegen.“

Hintergrundinformationen zum Strommix im Südwesten

Auf den Webseiten des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg findet man unter verschiedenen Suchbegriffen die entsprechenden Informationen.

Ein Übersicht über die Stromproduktion im Jahre 2009 zeigt das folgende Schaubild:

strommix-bw_2009.png

Quelle: Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg 1/2011, PDF-Dokument des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg

Im Vergleich zum Jahre 2007 ist das für die Erneuerbaren Energien einen Steigerung von 2 Prozent, sprich 0,5 Prozent pro Jahr.

strommix-bw_2007.png

Quelle: Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg 2/2009, PDF-Dokument des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg

Stiftung Warentest einmal Burger!

Geburtstagsgeschenke können so schön sein. Mauritius hatte letztens seinen 25 Geburtstag – herzlichen Glückwunsch nochmals auf diesem Wege – und was liegt da nahe einem Burgerfan ein kleines Projekt zu schenken.

Gesagt, getan. An der Feier wurde das Geschenk stilvoll übergeben und seit dem auch fleißig mit Inhalten gefüllt. Demnächst wird der Burgerblog dann vielleicht auch international.

Mitmachen kann jeder, also geht hin und esst Burger.

Der ganz normale Kalenderkauf

Es ist Samstag Mittag und in einem dieser aussterbenden Filialen einer großen Kaufhauskette spielt sich die folgende Szene an der Kasse ab. Die Schlange an der Kasse ist zu vernachlässigen.

Ein älteres Ehepaar (A) möchte für den Enkel einen Wandkalender kaufen. Dieser liegt ebenso wie einiges anderes auf dem Stapel der 50%-Aktion und ist mit einem roten Aufkleber versehen. An der Kasse entwickelt sich mit der Kassiererin (B) der folgende Dialog:

A: „Ist denn der Kalender auch reduziert?“

B: „Ja er ist auf die Hälfte herabgesetzt. Er kostet jetzt 6,99 Euro. Früher mal 7 Euro!“

A. *irritiert*, bezahlt, packt den Kalender ein und sagt danke.

C, D und weitere Personen schütteln den Kopf.

Staufen darf nicht zerbrechen

Im Sommer waren wir in Staufen. Nicht, dass wir Katastrophentouristen wären, es gäbe zig gute Gründe nach Staufen zu fahren. Die Gegend dort ist einfach wunderschön, der Kuchen so lecker und das ein oder andere Böxle für den Geocacher lässt sich auch erwandern.

staufen1.png

Da die Weihnachtszeit auch immer Spendenzeit ist, werden jetzt viele Aufrufe gestartet. Wer helfen möchte, wendet sich an die Stiftung zur Erhaltung der Staufener Altstadt.

In diesem Sinne wünsche ich all meinen Lesern ein guten Start in das neue Jahr!