Unterwegs mit dem Hase Pino im Markgräfler Land

Auf der Suche nach einem neuen Fahrrad bin ich auf das „RADieschen&Co“ in Freiburg gestoßen. Zufällig ist im gleichen Haus Dominiks Liegeradladen angesiedelt, dem wir in diesem Zusammenhang dann auch mal einen Besuch abgestattet haben. Nach einem ausgiebigen vegetarischen Mittagessen im Hausrestaurant reifte der Entschluss, doch irgendwann mal ein Tandem der Firma Hase – Pino genannt – zu leihen. Zugegeben, wir sind bisher noch nie ein Tamdem gefahren, aber nach einer ersten kurzen Probefahrt war klar, dass wir uns das Pino mal ausleihen werden.

Hase Pino vor dem RADieschen
Hase Pino vor dem RADieschen

Also Fluxx (kleiner Insider) einen Termin abgemacht und das gute Stück bei perfektem Herbstwetter abgeholt. Nach einer kurzen Einweisung und Einstellung der letzten Längen machten wir uns auf Richtung Heimat.

Abholung des Pino in Freiburg im Breisgau

Ich hatte mir eine kleine Route rausgesucht und aufs Garmin GPS-Gerät übertragen. Diese fuhren wir gemütlich von Freiburg im Breisgau über Au, Sölden, Ehrenstetten nach Staufen im Breisgau und genossen die herrliche Landschaft. Zugegeben, bergauf mit einem Stufentandem ist anders, aber das Mittagessen kam langsam in Reichweite und die Abfahrt zu zweit ist so herrlich – einfach zum Genießen!

Abholung Pino im RADieschen
Abholung des Hase Pino im RADieschen – Route

Nach dem Mittagessen ging es dann über Ballrechten, Laufen, Zunzingen nach Müllheim, wo wir ein leckeres Eis aßen. Dies hatten wir uns nach all den Anstrengungen auch redlich verdient. Die ersten Anstiege südlich von Freiburg hatten wir noch „locker“ weggesteckt, jetzt kam es für ein Tandem knüppeldick. Unterwegs blieb uns bei mehr als 20 Prozent Steigung auf einem kurzen Stück nur abzusteigen und zu schieben.

Gegen Abend kamen wir dann müde zu Hause an und verstauten das Tandem im Hausflur und saßen noch lange mit einem breiten Grinsen auf dem Balkon. Pino fahren macht nicht nur Spaß, sondern man kann die Landschaft gemeinsam genießen. Interessant auch die Reaktion der Leute auf diese Art von Tandem – nahezu jeder hat ein Lächeln auf den Lippen und möchte wahrscheinlich auch mal fahren.

Das Pino im Alltag

Am nächsten Tag gönnten wir uns und dem Pino eine kleine Verschnaufpause. Die Beine waren von den langen Anstiegen bei der Abholung doch recht müde. Ausser zum Einkaufen haben wir das Pino nicht benutzt. Diese Aufgabe konnte es dank dem Gepäcktaschenhalter und dem recht kleinen Wendekreis und der guten Manöverierfähigkeit problemlos meistern. Auch hier wieder die gleiche Reaktion der Menschen.

Mit dem Stufentandem am Hochrhein unterwegs

Das Wetter wollte nicht schlechter werden und so entschlossen wir uns, dem Pino eine Ausfahrt am Hochrhein zu gönnen. Wir kannten Teile der Strecke bereits vom SlowUP, einer überregionalen schweizer Veranstaltung, die autofreie Erlebnistage in der Schweiz und den angrenzenden Ländern anbietet.

Hochrhein-Tour
Hochrhein-Tour

Diese Strecke ist bei weitem flacher, aber nicht minder interessant. Bei bestem Wetter glitten wir entlang der schönen Naturlandschaft des Rheines, passierten tolle Brücken und fuhren über die Felder. Diese waren bereits abgeerntet, aber noch nicht gepflügt.

Selbst an Engstellen oder schmalen Wegen lässt sich das Pino leicht beherrschen und folgt jedem Befehl des Fahrers sehr direkt. Hierbei hat es einen kleinen Wendekreis und man hat auch bei langsamen Tempo nie das Gefühl, man kippe um.

Kleine Pause
Kleine Pause
Steuerzentrale des Pino
Steuerzentrale des Pino
Tandemschatten eines Stufentandems
Tandemschatten eines Stufentandems

Leider mussten wir nach drei Tagen das Pino wieder nach Freiburg bringen…

Essen, Trinken, Recyceln, Glücklich sein

So, genauer gesagt: „EAT DRINK RECYCLE BE HAPPY“, steht es auf der Karte des kleinen, aber sehr feinen Restaurants Sul in der Bairro Alto im Herzen Lissabons. Der als Oberstadt bekannte Stadtteil von Lissabon beherbergt kleine Läden, Restaurants, Bars und Kneipen. Zum Ausgehen eine der Top-Adressen Lissabons.

Über das leckere Essen verliere ich jetzt keine Worte – geht hin und genießt es!

Restaurant Sul: RUA DO NORTE 13  BAIRRO ALTO  LISBOA  213 462 449

 

Eine Bootsfahrt, die ist…

So, oder so ähnlich hat ein bekannter Schlager von vor langer Zeit angefangen.

Ich hatte bereits mehrfach das Vergnügen mit einem Weidling zu fahren, bzw. mich mit anderen Teilnehmern fahren zu lassen. Das erste Mal bin ich mit an Land liegenden Weidlingen in Märkt, Bad Bellingen und anderswo in Kontakt gekommen. Wie sich so ein Weidling fährt, dass sollten wir später dann auf einem Betriebsausflug kennenlernen.

Zum einen gibt es hier in der Region den Verein Grissheim Aktiv, der drei Weidlinge sein Eigen nennt und geführte Touren mit allerhand Hintergrundwissen über die Gegend, den Rhein und die Goldsuche anbietet. So kann man bei einer gemütlichen Tour, auf der man nur genießen muss, interessante Informationen über den Altrhein und das Fischertum lernen. Die Tour dauert zirka 2 bis 3 Stunden und ist absolut zu empfehlen.

Zum anderen gibt es die Familie Gruninger in Rust, die mit anderen Familien dort mit dem Fischerboot durch das Naturschutzgebiet Taubergießen anbietet. Da die verbrieften Fischerrechte in ca. 30 Jahren ab heute (2013) auslaufen, wird dieses tolle Angebot möglicherweise verschwinden. So gleitet man mühelos durch eindrucksvolle Auenlandschaften, die sich vollständig ohne menschlichen Einfluss entwickeln. Neben seltenen Pflanzenarten, gibt es allerhand Tiere zu beobachten. So können Libellen, Bisamratten, Biber und jede Menge Enten, Schwäne und Fische beobachtet werden. Das klare Wasser lädt darüber hinaus ein, mal den Fuß ins Wasser zu halten.

 

OSM – Die freie Weltkarte

Die ersten Kontakte sind geknüpft, die grobe Struktur steht, jetzt fehlt noch die definitive Zusage und dann geht es im Herbst los. Ich bin gerade dabei einen Kurs zum Thema „OSM – Die freie Weltkarte“, einen Einsteigerkurs  vorzubereiten – seid gespannt.

Sobald ich die endgültige Zusage habe, gibt es hier weitere Informationen.

Schatzsuche an Deutschlands Küsten

Geocaching wird immer beliebter. Viele Geocacher planen Ihren Urlaube mittlerweile nicht mehr klassisch, sondern suchen gezielt Orte, die Geocaching-Abenteuer versprechen. Unterschiedliche Quellen machten auf die besonderen Highlights aufmerksam.

Aber nicht nur Geocacher sind aktiv, auch viele Urlaubsanbieter, Städte und Regionen entdecken Geocacher und die moderne Schnitzeljagd als Erweiterung ihres Angebotes. So gibt es mittlerweile etliche Angebote die autark oder an die großen Plattformen angebunden sind.

Für alle Küstenurlauber die Deutschlands Küste besuchen gibt es jetzt für die Nordsee und Ostsee Webseiten, auf denen sich auch Einsteiger über tolle Geocaching-Abenteuer informieren.

Geocachen an der Ostsee
https://www.ostsee24.de/ostsee-urlaub/aktivurlaub/geocaching/

Geocachen an der Nordsee
https://www.nordsee24.de/nordsee-urlaub/aktivurlaub/geocaching/

Wir waren diesen Sommer an der Ostsee im Urlaub und konnten in den Hansestädten Stralsund und Wismar, sowie in Hamburg die ein oder anderen interessanten Geocaching-Abenteuer erleben und Orte kennenlernen, die wir so sicher in keinem Reiseführer gefunden hätten.

Oldenburger 3D-Tage

Ich durfte diese Woche als Besucher an den Oldenburger 3D-Tagen teilnehmen. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr an zwei Tagen im Februar an der Jade Hochschule in Oldenburg statt – dieses Jahr bereits zum elften Mal. Die Schwerpunkte liegen auf der anwendungsbezogenen 3D-Messtechnik – Laserscanning und Photogrammetrie, sowie deren Praxisanwendung. Die Vorstellung erfolgt von Herstellern und Forschungseinrichtungen.

In mehreren Sessions besteht die Gelegenheit sich über diverse Themen zu informieren, Fachvorträgen zu lauschen, den Austausch mit Kollegen zu betreiben. Mit 200 Teilnehmern sowie diversen Herstellern war die Veranstaltung gut besucht. Sicher ein Höhepunkt war der Auftritt von Pat-Trick an der Abendveranstaltung am ersten Tag.

Für den interessierten Anwender der Photogrammetrie oder des Laserscannings sicher eine Veranstaltung, deren Besuch neue Erkenntnisse für die eigene Arbeitsweise bringt.

Hamburg – Trude

Eigentlich wollten wir nur zum größten Outdoor-Laden, dem Globetrotter in Hamburg. Wie man sich vorstellen kann, ist es dort fast unmöglich nur mal eben schnell reinzuschauen. So war es auch bei uns. Man kann eine Menge entdecken, ausprobieren und bekommt fachkundige und vernünftige Antworten der Belegschaft. So macht Outdoor-Equipment-Anschauen richtig Spaß.

Eindrücklich waren die Blattschneideameisen, die unterhalb der Beratungstheke ihre frisch geschnittenen Blattteile durch ein System von Plexiglasröhren transportieren. Vor allem die Größe der Blätter im Verhältnis zur eigenen Größe und die Geschicklichkeit beim Überwinden von Hindernissen. Man kann schon eine Weile dort verweilen und viele interessante Details erkennen.

Schon bei der Anreise habe ich etwas in der Nähe entdeckt, dass mein Interesse, schon aus beruflicher Vergangenheit, wusste ich sofort um was es sich handelt. TRUDE, besser gesagt das Schneidrad der damals größten Schildvortriebsmaschine der Welt, ist im Museum der Arbeit ausgestellt und kann besichtigt und betreten werden. Direkt neben an gibt es die Maschine dann im Modell zu sehen.

Wie es der Zufall so will, ist/war der Geocache auch nicht weit. Kurz später dann archiviert.

Wer es noch kulinarisch genießen möchte, geht nach dem Museumsbesuch ins gleichnamige Restaurant T.R.U.D.E.

Mobile Mapping 2011 an der FHNW Muttenz

Ein Arbeitskollege und ich konnten an der Fachkonferenz Mobile Mapping 2011 teilnehmen. Die vom Institut Vermessung und Geoinformation (IVGI) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachverbänden organisiert Konferenz bot den Teilnehmern umfangreiche Informationen zu mobilen Messsystemen, die mit verschiedensten Sensoren die befahrene oder beflogene Umgebung zwei- und dreidimensional Erfassen. Die Erfassung der Daten erfolgt mittels Laserscannern, optischen Bildsensoren oder elektromagnetischen Systemen, bspw. Radarantennen.

Interessant waren vor allem die gezeigten Lösungsansätze hinsichtlich der eingesetzten Sensor- und Messtechnik, sowie die Ausblicke auf künftige Lösungen für aktuelle Fragestellungen, wie die Gewährleistung der Messgenauigkeit, die Steigerung der Messgeschwindigkeit, die Verarbeitung und semi-/automatisierte Auswertung der gigantischen Datenmengen.

Hamburg – U4

Die Geschichte Hamburgs ist eng mit dem Bau der Hochbahn verbunden. Aktuell wird an der U4 gearbeitet. Am Jungfernstieg befindet sich ein anschaulich gestalteter Informationspavillon. Neben den üblichen Informationen zum maschinellen Tunnelvortrieb, der Geschichte der Hamburger Hochbahn bietet sich die Möglichkeit, in einem Simulator einmal selbst eine Hochbahn im Linienbetrieb zu fahren. Sehr interessant und eindrücklich!

Natürlich dürfen in der Nähe der U4 und des Jungfernstieges die Geocaches nicht fehlen. Schaut Euch doch mal um! Es hat sehr interessante Caches.